Living Hotel Kanzler Bonn Zimmer Serviced Apartments Zimmer
Living Hotel Kanzler Bonn Zimmer Serviced Apartments Zimmer
Living Hotel Kanzler Bonn Zimmer Serviced Apartments Frühstück
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Living Hotel Kanzler Bonn Zimmer Serviced Apartments Umgebung
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Living Hotel Kanzler Bonn Zimmer Serviced Apartments Balkon
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Magnus Schwartze

Hoteldirektor

Bewertungen: 83/100 Punkte basierend auf 2602 geprüften Bewertungen.

Adenauerallee 148

53113 Bonn

kanzler@living-hotels.com +49 (0)228-6844-0

Wollen Sie wissen, warum wir von Reisenden immer wieder gewählt werden? Weil wir für Sie Raum zum Leben und Arbeiten in Bonn schaffen. Weil wir für Komfort statt Coolness stehen. Für echtes, herzliches Gastgeben und Gemütlichkeit. Für die besonderen Momente während Ihres Aufenthaltes. Die Living Moments. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Filmabend in unserem hauseigenen Kino? Das Popcorn kriegen Sie natürlich auch bei uns.

  • Arbeitsbereich mit Schreibtisch und Safe
  • Badezimmer mit Badewanne oder Dusche und Föhn
  • Voll ausgestattete Kitchenette in den Apartments
  • Flatscreen
  • Kostenloses Highspeed WLAN und gratis Telefonie in viele Länder
  • Minibar gratis (tägl. 2 Wasser, 2 Bier) je nach gebuchter Rate
  • Wasch- und Trockenraum (gegen Gebühr)
  • Garagenstellplätze vorhanden (gegen Gebühr)
  • Gratis E-Tankstelle für Elektroautos
  • Hotel-Smartphone kostenfrei verfügbar
  • Check-in: 15:00 Uhr, Check-out: 11:00 Uhr
  • Rezeption: 24h/7
  • Frühstück: Mo bis Fr 06:30 - 10:00 Uhr, Sa, So und Feiertage 07:00 - 11:00 Uhr
  • Restaurant & Bar: Mo bis Sa 11:30 - 14:30 Uhr und 18:00 - 23:00 Uhr
  • Sauna & Dampfbad: Mo, Mi, Do 12:00 - 21:00 Uhr; Fr bis So 10:00 - 21:00 Uhr
  • Massage & Kosmetik: Mo, Mi, Do 12:00 - 21:00 Uhr; Fr bis So 10:00 - 21:00 Uhr
  • Fitness: rund um die Uhr
  • Standardausstattung
    • Arbeitsbereich mit Schreibtisch und Safe
    • Badezimmer mit Badewanne oder Dusche und Föhn
    • Voll ausgestattete Kitchenette in den Apartments
    • Flatscreen
    • Kostenloses Highspeed WLAN und gratis Telefonie in viele Länder
    • Minibar gratis (tägl. 2 Wasser, 2 Bier) je nach gebuchter Rate
    • Wasch- und Trockenraum (gegen Gebühr)
    • Garagenstellplätze vorhanden (gegen Gebühr)
    • Gratis E-Tankstelle für Elektroautos
    • Hotel-Smartphone kostenfrei verfügbar
  • Gästeinfo
    • Check-in: 15:00 Uhr, Check-out: 11:00 Uhr
    • Rezeption: 24h/7
    • Frühstück: Mo bis Fr 06:30 - 10:00 Uhr, Sa, So und Feiertage 07:00 - 11:00 Uhr
    • Restaurant & Bar: Mo bis Sa 11:30 - 14:30 Uhr und 18:00 - 23:00 Uhr
    • Sauna & Dampfbad: Mo, Mi, Do 12:00 - 21:00 Uhr; Fr bis So 10:00 - 21:00 Uhr
    • Massage & Kosmetik: Mo, Mi, Do 12:00 - 21:00 Uhr; Fr bis So 10:00 - 21:00 Uhr
    • Fitness: rund um die Uhr
Unser bester Preis

Adenauerallee 148

53113 Bonn

kanzler@living-hotels.com +49 (0)228-6844-0
Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest

Beethovenfest Bonn 2019

„Mondschein“

Revolutionär, Visionär, Künstler – Beethoven gehört auch heute noch zu den meistgespielten Komponisten der Welt. Und wo könnte man diesen Virtuosen wohl besser feiern, als in seiner Geburtsstadt Bonn? Sein bedeutendes Werk wird beim jährlich stattfindenden Beethovenfest von international renommierten Musikern wieder zum Leben erweckt. Dieses Jahr steht das Festival unter dem geheimnisvollen Motto “Mondschein” – eine Hommage an die Inspirationsquelle und Muse so vieler bekannter Künstler.

Lassen auch Sie sich inspirieren von unserem Spezialangebot für alle Beethoven-Fans. Denn dank unserer Kooperation mit dem Beethovenfest bekommen Sie die Konzertkarten in Kombination mit Ihrer Übernachtung im Living Hotel Kanzler in Bonn vergünstigt!

Für Buchungen und Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Anna Riehe
Front Office Manager
Email: anna.riehe@living-hotels.com

„Oratorium für heitere Menschen“

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest Jérémy Rhorer © Chris Christodoulou

Jérémy Rhorer © Chris Christodoulou

So, 08.09.2019, 18:00 Uhr

World Conference Center Bonn

So nannte Robert Schumann sein Orientmärchen für Soli, Chor und Orchester, Uraufführung 1843 in Leipzig. Der Liedkomponist hatte mit »Das Paradies und die Peri« ein »neues Genre für den Concertsaal« im Sinn, und in der Tat trägt dieses Werk sowohl oratorische wie opern- und liedhafte Züge, schwebt zwischen den Welten wie seine Protagonistin. Die Peri, ein engelsgleiches Wesen in Menschengestalt, war des Paradieses verwiesen worden und eilt nun durch die Welt, um schließlich jene gottgefällige Gabe zu finden, die ihr die Tore des Paradieses wieder öffnet. Szenen voller Dramatik wechseln ab mit lyrisch-poetischen. Ein außergewöhnliches Werk, gespielt von einem Orchester, das sich in kürzester Zeit einen Namen innerhalb der »Originalklang«-Praxis gemacht hat. Zusammen mit seinem Gründer und Dirigenten Jérémie Rhorer führt es uns durch das, was Schumann mehrfach als seine »beste Arbeit« bezeichnet hat.

Sarah Wegener / Sopran

Katja Stuber / Sopran

Valentina Stadler / Mezzosporan, Alt

Werner Güra / Tenor

Dean Power / Tenor

Krešimir Stražanac / Bass

Audi Jugendchor

Le Cercle de l‘Harmonie

Jérémie Rhorer / Dirigent

Campus-Projekt – Südafrika

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest © Just Six

© Just Six

Do, 12.09.2019, 20:00 Uhr

World Conference Center Bonn

Ob auf der Straße, dem Fußballplatz oder im Schwimmbad: Gemeinschaftliches Singen gehört in Südafrika zum allgemeinen Lebensgefühl. Die Lieder dieses Staates enthalten Spuren seiner bewegten Kolonialgeschichte und Spuren der Apartheid – jener strikten »Rassentrennung«, die vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die neunziger Jahre galt. Das Campus-Konzert greift diese Impulse auf und bringt sie mit dem europäischen Gesangserbe in ein Zwiegespräch: Zwei A-cappella-Gruppen aus Südafrika und Deutschland präsentieren die Ergebnisse ihres Zusammentreffens in beiden Ländern, und das BJO liefert den Rahmen dazu. Ein Konzert, so bunt und vielfältig wie das Leben in der multikulturellen „Regenbogennation“.

Sjaella / Deutschland

Just 6 / Südafrika

Svenja Lehmann / Sopran

Abongile Fumba  / Mezzosopran

Bundesjugendorchester

Brandon Phillips / Dirigent

Clara Schumann zum 200. Geburtstag

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest Jamina Gerl © Tobias Vollmer

Jamina Gerl © Tobias Vollmer

Fr, 13.09.2019, 20:00 Uhr

World Conference Center Bonn

Frauen haben es schwerer. Eigentlich sollten sie, wie Beethovens »Leonore«, stets eine Pistole im Täschchen tragen. Als Interpretinnen akzeptiert, haben sie es als Komponistinnen nicht leicht. Dass die brillante Pianistin Clara Schumann auch das Zeug zur Komponistin hatte, beweist unter anderem das Klavierkonzert, das die 15-Jährige 1835 mit Felix Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus zur Uraufführung brachte. Es steht in a-Moll. In a-Moll steht auch das romantisch-phantastische Klavierkonzert ihres Mannes Robert, komponiert zehn Jahre später und uraufgeführt mit Clara: »… wie reich an Erfindung, wie interessant vom Anfang bis zum Ende ist es, wie frisch …«, so kommentierte die Pianistin dieses mühevoll entstandene Werk. Mit einer Doppelaufführung der ehelichen Klavierkonzerte ehrt das Beethovenfest 2019 Clara Schumann – und fügt eine zeitgenössische Geburtstags-Huldigung hinzu. Wie keine ist die polnische Komponistin Bettina Skrzypczak mit den Werken und der Welt der beiden Schumanns vertraut; ihre Musik wird internationale und von führenden Interpreten aufgeführt. Besondere Kennzeichen dieser Komponistin? Große emotionale Kraft, Aufmerksamkeit für das strukturelle Detail und eine überlegte Formdramaturgie. Mit Beethovens »Leonoren-Ouvertüre« Nr. 1 beginnt das Konzert.

Jamina Gerl / Klavier

Fabian Müller / Klavier

Robert Schumann Philharmonie Chemnitz

Gerrit Prießnitz / Dirigent

„Ohne Sonne“

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest Gerhaher und Huber © Alexander Basta for Sony

Gerhaher und Huber © Alexander Basta for Sony

Mi, 25.09.2019, 20:00 Uhr

Forum der Bundeskunsthalle

Christian Gerhaher zählt zu den international gefragtesten Sängern und jede Neuproduktion mit ihm wird als Ereignis gefeiert. Und doch versteht sich der Bariton vor allem als Liedsänger. Seine Gestaltungskraft hier sucht seinesgleichen; kaum zu glauben, welche Nuancen er noch den bekanntesten Liederzyklen abzugewinnen vermag. Seit Jahrzehnten ist Gerold Huber sein Mit-Spieler, sein kongenialer Klavierpartner. Soeben haben die beiden ein neues Programm entworfen: Sie kombinieren einige Purcell-Lieder in der einfallsreichen Bearbeitung von Benjamin Britten mit deutschen und russischen Liedern des 19. Jahrhunderts. Einer Auswahl von Brahms-Liedern stehen zwei Liederzyklen von Modest Mussorgsky gegenüber, um 1874/75 entstanden, zeitgleich mit den berühmten »Bildern einer Ausstellung«. Von der gleichen Farbigkeit und Mitteilsamkeit sind seine „Lieder und Tänze des Todes“ sowie „Ohne Sonne“. Die „menschliche Rede2 in Tönen zu vermitteln, hatte für Mussorgsky den Vorrang – noch vor dem „Erzeugen von Gefühlen“

Christian Gerhaher / Bariton

Gerold Huber / Klavier

Clara Schumann zum 200. Geburtstag

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest Jamina Gerl © Tobias Vollmer

Jamina Gerl © Tobias Vollmer

Fr, 13.09.2019, 20:00 Uhr

World Conference Center Bonn

Frauen haben es schwerer. Eigentlich sollten sie, wie Beethovens »Leonore«, stets eine Pistole im Täschchen tragen. Als Interpretinnen akzeptiert, haben sie es als Komponistinnen nicht leicht. Dass die brillante Pianistin Clara Schumann auch das Zeug zur Komponistin hatte, beweist unter anderem das Klavierkonzert, das die 15-Jährige 1835 mit Felix Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus zur Uraufführung brachte. Es steht in a-Moll. In a-Moll steht auch das romantisch-phantastische Klavierkonzert ihres Mannes Robert, komponiert zehn Jahre später und uraufgeführt mit Clara: »… wie reich an Erfindung, wie interessant vom Anfang bis zum Ende ist es, wie frisch …«, so kommentierte die Pianistin dieses mühevoll entstandene Werk. Mit einer Doppelaufführung der ehelichen Klavierkonzerte ehrt das Beethovenfest 2019 Clara Schumann – und fügt eine zeitgenössische Geburtstags-Huldigung hinzu. Wie keine ist die polnische Komponistin Bettina Skrzypczak mit den Werken und der Welt der beiden Schumanns vertraut; ihre Musik wird internationale und von führenden Interpreten aufgeführt. Besondere Kennzeichen dieser Komponistin? Große emotionale Kraft, Aufmerksamkeit für das strukturelle Detail und eine überlegte Formdramaturgie. Mit Beethovens »Leonoren-Ouvertüre« Nr. 1 beginnt das Konzert.

Jamina Gerl / Klavier

Fabian Müller / Klavier

Robert Schumann Philharmonie Chemnitz

Gerrit Prießnitz / Dirigent

„Ohne Sonne“

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest Gerhaher und Huber © Alexander Basta for Sony

Gerhaher und Huber © Alexander Basta for Sony

Mi, 25.09.2019, 20:00 Uhr

Forum der Bundeskunsthalle

Christian Gerhaher zählt zu den international gefragtesten Sängern und jede Neuproduktion mit ihm wird als Ereignis gefeiert. Und doch versteht sich der Bariton vor allem als Liedsänger. Seine Gestaltungskraft hier sucht seinesgleichen; kaum zu glauben, welche Nuancen er noch den bekanntesten Liederzyklen abzugewinnen vermag. Seit Jahrzehnten ist Gerold Huber sein Mit-Spieler, sein kongenialer Klavierpartner. Soeben haben die beiden ein neues Programm entworfen: Sie kombinieren einige Purcell-Lieder in der einfallsreichen Bearbeitung von Benjamin Britten mit deutschen und russischen Liedern des 19. Jahrhunderts. Einer Auswahl von Brahms-Liedern stehen zwei Liederzyklen von Modest Mussorgsky gegenüber, um 1874/75 entstanden, zeitgleich mit den berühmten »Bildern einer Ausstellung«. Von der gleichen Farbigkeit und Mitteilsamkeit sind seine „Lieder und Tänze des Todes“ sowie „Ohne Sonne“. Die „menschliche Rede2 in Tönen zu vermitteln, hatte für Mussorgsky den Vorrang – noch vor dem „Erzeugen von Gefühlen“

Christian Gerhaher / Bariton

Gerold Huber / Klavier

Die „Mondschein-Sonate“

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest Pierre-Laurent Aimard © Marco Borggreve

Pierre-Laurent Aimard © Marco Borggreve

Do, 26.09.2019, 20:00 Uhr

World Conference Center Bonn

Beethovens „Mondschein-Sonate“ glaubt ein jeder zu kennen. Aber schon der Name geht nicht auf Beethoven, sondern auf den Dichter Ludwig Rellstab zurück, der fünf Jahre nach Beethovens Tod ein Landschaftserlebnis bei Mondschein auf dem Vierwaldstättersee auf die Sonate übertrug. Pierre-Laurent Aimard verbindet die im ersten Satz scheinbar schwebende, im dritten dann umso gewichtigere „Sonata quasi una fantasia“ mit Werken bedeutender Komponisten des 20. Jahrhunderts, die er persönlich kannte: In Paris studierte er bei Yvonne Loriod, Ehefrau von Olivier Messiaen, durch die er Zugang zu der spirituellen Welt des Komponisten-Ornithologen erhielt; er war Gründungsmitglied von Pierre Boulez’ Ensemble intercontemporain, und mit György Ligeti verband ihn eine jahrzehntelange Freundschaft, aus der zahlreiche Werke – für ihn komponiert – hervorgingen. Als eine „Lichtgestalt im Musikleben unserer Zeit“ bezeichnete das Kuratorium der Ernst von Siemens Musikstiftung den Pianisten bei der Überreichung ihres „Nobelpreises“ für Musik 2017.

Pierre-Laurent Aimard / Klavier

Beethovenfest Bonn 2020

„Seid umschlungen“

2020 wird ein ganz besonderes Jahr für alle Beethoven-Fans werden, dürfen wir hier doch gemeinsam mit Ihnen den 250. Geburtstag des virtuosen Künstlers zelebrieren. In einer Hommage an Beethoven werden ganzjährig großartige Musikerlebnisse in seiner Geburtsstadt stattfinden, für die es sich definitiv lohnt, eine Reise nach Bonn zu unternehmen!

Auch das Beethovenfest ehrt den Künstler mit rund 60 Konzerten, die unter dem Motto “Seid umschlungen” vom 13.03.2020 bis zum 22.03.2020 abgehalten werden.

Selbstverständlich werden wir vom Living Hotel Kanzler wieder mit Ihnen feiern und Ihnen in Kombination mit einer Übernachtung in unserem Haus vergünstigte Tickets für das große Jubiläums-Event zur Verfügung stellen!

Später Mozart – taufrischer Poppe

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest Pierre-Laurent Aimard © Peter Nils Dorén

© Peter Nils Dorén Grafikdesign, Berlin

Di, 17.03.2020, 20:00 Uhr

Oper Bonn

„Ich glaube, mein ganzes Leben ist eine tiefere kompositorische Auseinandersetzung mit Beethoven. Er schaut mir irgendwie immer über die Schulter beim Schreiben, ist immer dabei.“ Für das Beethovenfest 2019 hat Enno Poppe dieser Auseinandersetzung in einem neuen Violinkonzert Ausdruck gegeben. Naturgemäß bezieht es sich auf Beethovens einziges Werk dieser Gattung. An der Violine die unvergleichliche Carolin Widmann, am Pult der Komponist selber, eingerahmt wird das Konzert von zwei späten Sinfonien in g-Moll. Diejenige von Joseph Haydn gehört zu den „Pariser Sinfonien“, die bereits nicht mehr für die fürstlichen Salons geschrieben wurden, sondern für öffentliche Aufführungen. Der Beiname „Das Huhn“ bezieht sich auf die gackernde Figur im ersten Satz – leicht zu merken für die ungeübten Konzertbesucher damals.

Carolin Widmann / Violine

Mahler Chamber Orchestra

Enno Poppe / Dirigent

Anrufungen, russisch

Living Hotel Kanzler Bonn Beethovenfest Pierre-Laurent Aimard © Peter Nils Dorén

© Peter Nils Dorén Grafikdesign, Berlin

So, 22.03.2020, 18:00 Uhr

Oper Bonn

Offenbar suchte der russische Komponist Vladimir Tarnopolski nach einem lyrischen Werk Beethovens, als er für 2017 den Auftrag erhielt, ein neues Werk mit Beethoven-Bezug zu schaffen. Seine Wahl fi el auf Beethovens viertes Klavierkonzert. „Be@thoven – Invokation“ ist entstanden. Neben der lyrischen Klangfülle hat Tarnopolski auch die Ertaubung Beethovens thematisiert, die Begrenzung seines Hörvermögens auf die tiefen Register. Das vierte Klavierkonzert Beethovens hört man nach Tarnopolskis „Anrufung“ anders. Tschaikowskys „Pathétique“ wurde 1893 unter Leitung des Komponisten in St. Petersburg uraufgeführt, wenige Tage vor seinem Tod. Charakteristisch der ungewöhnlich langsame Schlusssatz, der an ein Requiem erinnert. Er habe seine „ganze Seele“ in diese Symphonie gelegt, so Tschaikowsky. Die musikalische Leitung des Abends hat Valentin Uryupin inne, der seit 2011 ebenfalls Dirigent des Orchesters musicAeterna der Oper Perm ist – eine schöne Koinzidenz zum Abschluss des März-Festivals, das zwei groß angelegte Konzert-Zyklen miteinander verzahnt.

Lars Vogt / Klavier

Russian National Youth Symphony Orchestra

Valentin Uryupin / Dirigent

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