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Fit bleiben auf Geschäftsreise

Gesund zu leben ist im Normalfall schon eine Herausforderung, aber auf Geschäftsreisen scheint es nahezu unmöglich. Die Durchbrechung unserer täglichen Routine führt in der Regel dazu, dass wir unseren gesunden Ernährungsplan mitsamt unseres Sportprogramms über Bord werfen und unsere Gesundheit vernachlässigen. Schließlich muss man sich ab und an auch einmal etwas gönnen. Ist jedoch einmal der Wurm drin, ist es unglaublich schwer, seine positiven Gewohnheiten wieder aufzunehmen. Langes Sitzen im Flugzeug und während wichtiger Besprechungen, gepaart mit Zeitdruck und zu wenig Schlaf tragen zusätzlich zu einer ungesunden Lebensweise bei. Wir verraten Ihnen, wie Sie trotz allem auf Ihren Geschäftsreisen fit bleiben:

Tägliche Routine beibehalten

Versuchen Sie, auch wenn es schwerfällt, Ihre tägliche Routine auf Geschäftsreisen beizubehalten. Insofern es die Zeitzone zulässt, sollten Sie also Ihre Mahlzeiten zur gewohnten Tageszeit einnehmen und auch denselben Schlafrhythmus aufrechterhalten wie zuhause. Selbst wenn Sie unter Zeitmangel leiden, sollten Sie Ihren Tagesplan so einrichten, dass Sie jede Nacht acht Stunden Schlaf bekommen, damit Sie auf Dauer funktionieren können. Auch Ihren Trainingsplan müssen Sie unbedingt weiterhin durchziehen, um auch nach Ihrer Geschäftsreise noch dran zu bleiben! Packen Sie dafür einfach Sportklamotten und passende Schuhe ein, damit es auch wirklich keine Ausreden mehr gibt! Joggen und mit dem eigenen Körpergewicht trainieren können Sie schließlich überall auf der Welt, und das ganz ohne besonderes Zubehör.

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Gesunden Lebensstil aufrechterhalten

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, täglich mindestens eine gesunde Mahlzeit zu sich zu nehmen – egal, ob Sie sich diese in einem unserer voll ausgestatteten Serviced Apartments selbst kochen, oder sich im Hotelrestaurant frisch zubereiten lassen. Legen Sie sich außerdem eine wiederverwendbare Trinkflasche zu, die Sie unterwegs immer wieder mit Leitungswasser auffüllen! Das ist nicht nur nachhaltig, sondern bewahrt Sie auch vor den unangenehmen Folgen der Dehydration, wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen. Wo wir schon beim Thema Wasser sind – besonders unterwegs sollten, sobald Sie die Gelegenheit dazu bekommen, ausgiebig Ihre Hände waschen und eventuell sogar zusätzlich ein Desinfektionsgel mit sich führen. Denn öffentliche Verkehrsmittel sind wahre Bakterienherde und eine einwandfreie Hygiene kann Sie äußerst effektiv vor einer Erkältung oder Schlimmerem bewahren.

5 Hacks, die das Fliegen angenehmer machen

Sobald die Sitzplatzsuche erfolgreich abgeschlossen ist, drehen die meisten Reisenden erst einmal ihren Lüftungsregler zu, um sich nicht zu erkälten. Forscher haben allerdings herausgefunden, dass Krankheiten, die mittels winziger Tröpfchen übertragen werden (wie beispielsweise Tuberkulose), bis zu fünf Stunden in der Luft ausharren können. Der kühle Luftstrom hält die Erreger davon ab, Ihnen zu nahe zu kommen und schützt Sie somit eher vor Infektionen, vorausgesetzt, Sie haben sich warm genug angezogen.

Es kann auch nicht schaden, sich mit der oder dem “Gate-Beauftragten” anzufreunden. Das ist die Person, die die Gate-Ansagen macht und Ihr Flugticket scannt. Ein paar freundliche Worte und nette Fragen können Ihnen zu einem besseren Platz verhelfen und Ihnen im Zweifelsfall auch einen Ersatzflug verschaffen.

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Außerdem ist es empfehlenswert, ein und derselben Airline treu zu bleiben. Vergleichsseiten im Internet verleiten uns zwar dazu, die günstigsten Flüge bei immer unterschiedlichen Fluggesellschaften zu buchen, jedoch bringt uns das auf Dauer weniger Vorteile. Bucht man all seine Flüge bei derselben Airline, erlangt man irgendwann einen gewissen Status, der einem zu Upgrades, besserem Service und geringeren Gepäckgebühren verhilft.

Zudem sollten Sie unbedingt die Airline-App herunterladen. So können Sie bequem online einchecken oder Ihren Flug ändern und haben Ihren Boarding Pass immer zur Hand. Die Benachrichtigungsfunktion sollten Sie übrigens aktiviert haben, denn so bekommen Sie Updates zu Ihrer Verbindung, die aktueller sind als die Durchsagen am Flughafen. Sollte Ihr Flug dann einmal gestrichen werden, bleibt Ihnen so mehr Zeit, auf die Schnelle eine Alternative zu organisieren.

Wenn es irgendwie möglich ist, versuchen Sie doch, nur mit Handgepäck zu fliegen. Aufgegebenes Gepäck verkompliziert eine notwendige Änderung der Flugverbindung, kommt außerdem oft verspätet an oder geht im schlimmsten Fall sogar verloren. Besonders für Dienstreisende kann es mitunter ausschlaggebend für den Abschluss eines Geschäftes sein, im wichtigen Meeting passend angezogen zu sein.

Das hilft gegen Flugangst

Zwischen 10 und 15 Prozent der Deutschen haben große Angst vorm Fliegen und zusätzliche 15 Prozent fühlen sich dabei zumindest unwohl. Flugangst ist also ein weit verbreitetes Problem, dem gerade Geschäftsreisende nur schwer aus dem Weg gehen können. Deshalb haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen, Ihre Nervosität zu überwinden:

Zunächst sollten Sie sich vor dem Flug so gut es geht entspannen. Möglichst spät am Flughafen anzukommen, um das Unangenehme hinauszuzögern, ist eher keine gute Strategie. Checken Sie lieber schon ein paar Tage vorher online ein und seien Sie dann zeitig vor Ort. Herumlaufen und Treppensteigen hilft zusätzlich, Adrenalin abzubauen. Ziehen Sie sich außerdem lockere, bequeme Klamotten im Zwiebellook an, so sind Sie bestens auf stressbedingte Hitzewallungen oder Schüttelfrost vorbereitet.

Außerdem kann es beruhigend sein, sich vorher über den Flugzeugtyp und dessen Aufbau zu informieren. So fühlt man sich vorbereitet und weiß, wo Toiletten und Notausgänge sind. Außerdem tut es gut, zu wissen, dass Flugzeuge sogar noch bis zu 200 Kilometer im Gleitflug zurücklegen können, selbst wenn sämtliche Triebwerke ausfallen sollten. Auf den Sitzplätzen über den Tragflächen ist die Bewegung des Flugzeugs übrigens am wenigsten zu spüren. Ebenfalls etwas ruhiger ist es im vorderen Bereich. Reisende mit Flugangst sollten darüber hinaus besser am Gang sitzen, das gibt ihnen das Gefühl, ausweichen zu können.

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Wenn Sie erst einmal an Bord sind, sollten Sie gleich mit dem Flugpersonal über Ihre Flugangst sprechen. Dann können die Flugbegleiter Ihnen nützliche Tipps geben und sind darauf vorbereitet, dass Sie möglicherweise Fragen über Geräusche oder Bewegungen stellen werden, die Ihnen suspekt vorkommen. Zudem sind Entspannungs- und Atemübungen geeignet, um Ihren Geist zu beruhigen. Sich mit Filmen, Musik, Hörbüchern oder einem Gespräch mit dem Sitznachbarn abzulenken, kann zusätzlich hilfreich sein.

Dass Alkoholkonsum zur Entspannung beiträgt, ist übrigens ein Irrglaube. Im Gegenteil, dies verstärkt Ihre Nervosität nur. Auch Kaffee sollten Sie vermeiden, damit Ihr Puls nicht noch weiter beschleunigt. Greifen Sie lieber auf pflanzliche Mittel wie Baldriantropfen zurück, die haben eine beruhigende Wirkung. Naschen ist allerdings erlaubt. Denn einen Schokoriegel zu essen hilft nicht nur, den Blutzuckerspiegel oben zu halten, sondern vermittelt auch noch ein Gefühl von Normalität.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps beim nächsten Flug helfen, sich etwas zu entspannen und wünschen eine gute Reise!