Entdeckertour – Hotspots in Düsseldorf

Die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt hat neben bekannten Wahrzeichen wie dem Museum Kunstpalast, der Deutschen Oper am Rhein, dem Schauspielhaus, der Königsallee oder Fernsehturm eine stetig wachsende, urbane Szene. Dabei entstehen zahlreiche Trends, die sich in Form von modernen Cafés, charakteristischen Restaurants oder innovativen Treffpunkten wiederspiegelt. Im folgenden Blogbeitrag stellen wir eine Auswahl Düsseldorfer Hotspots vor.

Restaurant Oktopussy: Der Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort zählt zu den familienfreundlichsten und vielfältigsten Vierteln der Stadt. Inmitten unzähliger Altbauten liegt das Restaurant Oktopussy. Allein der Name sorgt für Aufsehen und ist bei Fans längst eine feste Gourmet-Größe. Das kleine aber feine Restaurant macht nicht nur optisch einiges her, vor allem die Speisekarte überzeugt mit frischen, exzellent zubereiteten Speisen. Wichtig: Eine vorherige Reservierung nicht vergessen.

Wiesen am Apollo Varieté Theater: Die Düsseldorfer Rheinpromenade gilt bereits bis über die Stadtgrenzen als eine der schönsten Flaniermeilen Deutschlands. Die direkte Rheinlage und das eindrucksvolle Stadtpanorama lassen jeden Spaziergang zu einem kleinen Sightseeing-Trip werden. Vor allem die große Wiese direkt am Düsseldorfer Apollo Varieté Theater gilt mittlerweile als einer von Düsseldorfs Hotspots. Im Sommer heißt es dort nicht nur sehen und gesehen werden, sondern gleichzeitig gemütlichen Verweilen unter freiem Himmel. Decke eingepackt und schon hat man einen gemütlichen Treffpunkt um sich mit Freunden zu treffen oder einfach nur das ausgelassene Treiben der Menschen um einen herum zu beobachten.

Carlsplatz: Der Carlsplatz im Herzen von Düsseldorf zählt schon seit Jahrhunderten zu einem der wichtigsten Orte der Stadt. Schon früher strömten die Menschen Tag für Tag zu dem liebevoll angelegten Marktplatz, um frisch und regionale Produkte zu erwerben. Heutzutage ist der Carlsplatz mehr als eine reine Einkaufsmöglichkeit. Zahlreiche Stände locken vor allem in der Mittagszeit mit deftigen sowie modernen Köstlichkeiten. Vor allem Samstagsvormittags zählt der Carslplatz den beliebtesten Adressen der Düsseldorfer. Frische Blumen, regionales Obst und Gemüse, exotische Kräuter und Gewürze, feines Gebäck oder ein frischer Fischeintopf, auf dem Carlsplatz gibt es alles was das Herz begehrt.

Café Hüftgold: Das Café Hüftgold liegt inmitten des Szenestadtteils Flingern, einem modernen Viertel mit zahlreichen individuellen Stores, Restaurants und Cafés. Dort wohnen vor allem junge Singles, Paare und Eltern zwischen 25 und 40. Aber nun zum wichtigsten: Das Café Hüftgold ist wohl die uneingeschränkte Erleuchtung für alle Kuchenfans. Egal ob schokoladig, fruchtig, vegan, nussig, glutenfrei. Sahnig oder herzhaft, das liebevoll gestaltete Café bietet alles was das Schlemmer-Herz begehrt. Täglich werden die Kuchen saisonal und frisch gebacken und warten nur darauf verspeist zu werden. Da bleibt es selten bei nur einem Stückchen.

Serviced Apartments – Wohntrend in Düsseldorf

Ob beruflich oder privat, unsere Gesellschaft ist in Reiselaune und erkundet stets neue Städte, Kulturen und Sehenswürdigkeiten. Dabei zieht es Jahr für Jahr besonders viele Gäste in die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt Düsseldorf. Dabei gewinnt das „Zuhause auf Zeit“, die sogenannten Serviced Apartments, konstant an großer Beliebheit. Egal ob spontaner Shoppingtrip, lang geplanter Sightseeing-Ausflug oder Business Aufenthalt. Menschen legen zunehmend Wert auf Individualität, höchsten Komfort und Privatsphäre während einer Reise.

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Credit: Living Hotel De Medici

Serviced Apartments bieten die perfekte Balance aus klassischer Hotellerie, Privatsphäre und Unabhängigkeit. Von integrierten Küchen, großzügig separierten Wohn- und Schlafräumen, bis hin zu hauseigenen Fitness- und Wellnessangeboten. Serviced Apartments kombinieren die Annehmlichkeiten eines Hotels mit der Privatsphäre und der Selbstständigkeit der eigenen „Vier Wände“. Vor allem Geschäftsreisende nutzen bei längeren Projekten fernab der Heimat die Vorzüge der Serviced Apartments, um beispielsweise nicht stets auf gastronomische Angebote angewiesen zu sein. Das Living Hotel De Medici hat diesen Trend lange erkannt und bietet seinen Gästen mit unterschiedlich ausgestatteten Serviced Apartments, einem hauseigenen Fitnessclub, Spa- und Wellnessbereich, einem Rolls-Royce Shuttle Service sowie der Brasserie Stadthaus zusätzliche Annehmlichkeiten. Der hauseigene Dog-Service ist zusätzlich ganz individuell buchbar und kümmert sich parallel um die vierbeinigen Besucher. Die konstante Preisgarantie der Serviced Apartments bei einem Aufenthalt von mindestens 30 Tagen, bietet dem Gast auch zu Messezeiten langfristige Planungssicherheit und eine fixe Kostenübersicht. Vor allem während längerer Aufenthalte können Hotels mit Serviced Apartments langfristig auf die Wünsche und Gepflogenheiten einzelner Gäste eingehen und eine gelungene Alternative zum eigenen Zuhause schaffe.

Prokrastination – Fluch oder Segen?

Heute fange ich an! Und dann kommen – natürlich total unvorhersehbar – die Wäsche, der Staub und der unaufgeräumte Kleiderschrank dazwischen. Schade eigentlich, sonst hätte man seine Aufgabe ja erledigen können. Naja, dann mach ich’s eben morgen. Dieses Phänomen kennen die meisten Menschen, es nennt sich Prokrastination. Um disziplinierter zu werden, kann man heutzutage an jeder Ecke einen anderen Ratgeber erwerben, um das Laster abzulegen. Sich das Prokrastinieren komplett abzugewöhnen ist aber quasi unmöglich. Vielleicht sollte man den Spieß einfach einmal umdrehen: wie wäre es, wenn man sich Prokrastination zu Nutze machen könnte?

Der Vater der Prokrastination: Prof. John Perry

Der Philosophieprofessor John Perry aus Stanford teilt unser Problem. Er schiebt seine Pflichten vor sich her. Sein ganzes Leben lang fühlt er sich schon schuldig deswegen, so wird es uns ja auch beigebracht. Als er 1995 sich wieder einmal vor einer Pflicht drücken wollte, schrieb er ein Essay über Prokrastination. In Structured Procrastination beschreibt er, wie man sich Aufschieberitis zu Nutzen machen kann. 2012 veröffentlicht er die Fortsetzung in Form eines Buches mit dem Titel The Art Of Procrastination: A Guide To Effective Dawdling, Dallying, Lollygagging And Postponing, was so viel bedeutet wie “Die Kunst des Prokrastinierens: Eine Anleitung für effektives Bummeln, Trödeln, Rumhängen und Aufschieben“. Sie ahnen schon, wohin das führt. Genau, Prokrastination kann uns sogar effektiver machen!

Wie man Prokrastination nutzt, um effektiver zu werden

John Perry erklärt in seinem Buch, dass wir keine rationalen Menschen sind, die Dinge systematisch abarbeiten. Wir arbeiten an den Dingen, die uns mitreißen, die wir spannend finden und die uns stimulieren. Ob wir etwas spannend finden ist eine Frage der Wahrnehmung. Außerdem behauptet er, dass gerade die Liegenlasser und Aufschieber in Wahrheit sehr viel schaffen. Warum? Gerade weil sie alles vertrödeln und tausend andere Dinge finden, die sie stattdessen erledigen können. Perry erklärt das an einem Beispiel:

„Wer hat wohl das Rad erfunden? Jemand, dessen Mutter sagte: ‚Geh und erfinde das Rad!’? Nein. Vielleicht sagte die: ‚Geh raus und schaffe das Zeug da rüber.’. Und er dachte sich: ‚Das muss doch auch einfacher gehen.’. Er prokrastinierte also, und erfand das Rad. Beim Feuer liefs vielleicht nicht ganz so, aber beim Rad bin ich mir sicher. Prokrastination gehört meines Erachtens zu den wichtigsten Motoren des menschlichen Fortschritts.“

Was bedeutet das für uns?

Na dann müssen wir uns ja in Zukunft keine Sorgen mehr machen, wenn wir prokrastinieren. Hey, vielleicht erfinden wir das Rad? Aber Spaß beiseite, Prokrastination kann uns tatsächlich produktiver machen. Das Zauberwort heißt strukturierte Prokrastination. Diese geht in ihrem Ursprung auf unseren inneren Drang zu rebellieren zurück. Denn wenn wir prokrastinieren, rebellieren wir gegen die uns auferlegten Pflichten. Wir wollen sie einfach nicht erledigen, ohne jeglichen rationalen Grund. Perry sagt, man könne ihm zwar vorschreiben, was er zu tun hätte, aber nicht wann. Und wenn er nun einmal seine Vorlesung an der Universität erst eine Stunde vorher vorbereiten möchte, dann macht er das auch so. Strukturierte Prokrastination verwandelt also unsere Rebellion in Produktivität. Im Ergebnis macht das keinen Unterschied. Erledigt ist erledigt.

Düsseldorf zu Fuß

Düsseldorf ist eine Stadt voller Abenteuer und liebevoller Details. Da lohnt es sich bei schönem Wetter das Auto stehen zu lassen und die Stadt zu Fuß zu erkunden. Vor allem die zentralen Anziehungspunkte der Stadt inklusive Kö Bogen, Altstadt, Königsallee oder Medienhafen lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden und stellen die perfekte Tagesroute dar. Dabei lernen vor allem Touristen die Landeshauptstadt intensiv kennen und stoßen auf allerlei interessante Boutiquen, Hinterhöfe, Cafés und Co. Wer sich am Wochenende eher nach Erholung und Natur sehnt, dem bietet Düsseldorf eine Vielzahl an Parks, Wäldern oder Grünanlagen. Highlight ist dabei natürlich die Rheinpromenade, welche vor allem an sonnigen Tagen zu ausgiebigen Spaziergängen und zum Verweilen einlädt. Ein weiteres Highlight ist der Düsseldorfer Nordpark, dieser lädt vor allem Naturliebhaber zum entspannten Schlendern und Erholen ein. Zusätzliches Highlight des Nordparks: In der nordwestlichsten Ecke des Areals befindet sich ein aufwändig angelegter Japanischer Garten, welcher sich über 5.000 Quadratmeter erstreckt. Ein Paradies für alle Spaziergänger mit Hang zur japanischen Flora und Fauna.

Auf der gegenüberliegenden Seite der lebendigen Rheinpromenade befinden sich die Oberkassler Rheinwiesen. Die idyllisch gelegenen Grünflächen sind vor allem bei Spaziergängern mit Hunden sehr beliebt und beherbergen in den Sommermonaten zahlreiche Naturliebhaber. In fußläufiger Nachbarschaft erstreckt sich die Oberkassler Luegallee, welche mit erlesenen Cafés und Restaurants zum Schlemmen einlädt. Ganz besonders geübte Spaziergänger wagen im Anschluss den Gang über die Oberkassler Brücke, welche entlang der Düsseldorfer Tonhalle zurück in die Altstadt führt. Ein außergewöhnlicher Marsch unter einzigartiger Rheinkulisse.

Frühstück im Café

Café Muggel: Im Oberkassler Kiez ist das Muggel schon lange eine feste Institution. Vor allem zum Frühstück lieben die Düsseldorfer ihr kleines Café im Vintage-Style. Neben klassischen Frühstücksvariationen bietet das Muggel auch internationale Klassiker wie Weißwurst-Frühstück, Iberisches Frühstück mit Manchego, Chroizo und Pastete oder frische Crêpes mit verschiedenen Früchten. Tipp: Hier gibt es ganztägig Frühstück – Besonders für Extra-Langschläfer eine willkommene Abwechslung.

 

Dritan Alsela Coffee: Das Bistro des bekannten Barista Dritan Alsela zählt zu den absoluten Top-Adressen der Düsseldorfer Kaffeeszene und ist vor allem samstags mehr als gut gefüllt. Da lohnt sich eine vorherige Reservierung oder gar ein Besuch abseits des Wochenendes. Die Kaffeevariationen sind einmalig, tolle Röstungen treffen auf eine liebevolle Zubereitung. Das Frühstücksangebot reicht von Pancakes, Omelettes, Lachsfrühstück, Englisches Frühstück bis zu süßen Variationen mit Croissants und verschiedenen Müsli-Variationen. Und das alles zu unschlagbar fairen Preisen. Tipp: Vor allem die selbstgemachten Pancakes sind immer eine Sünde wert.

 

Rosies: Das Rosies, nahe der Düsseldorfer Königsallee, ist vor allem für seine reichhaltigen und vielfältigen Frühstücksangebote bekannt. Verschiedene Themen wie Monaco-Frühstück, Fitness-Frühstück, Skandinavisches Frühstück oder Amerikanisches Frühstück bieten für jeden Gaumen die richtige Auswahl. Extra Leckereien wie geröstete Ciabattas, Frenchtoast, Pfannekuchen, Bagel oder Griechischem Joghurt, runden das morgendliche Angebot ab. Tipp: Am Wochenende gibt es bis 16 Uhr Frühstück.

 

Café Heinemann: Das Café Heinemann zählt wohl zu den Klassikern der Landeshauptstadt. In liebevoll traditioneller Atmosphäre, zwischen Torten, Kuchen und Co. kommen auch Frühstücker auf ihre Kosten. Traditionelle Varianten wie Käse-Frühstück, Herzhaftes-Frühstück, Fitness-Frühstück oder Süßes-Frühstück überzeugen mit hochwertigen Produkten. Auch halbe belegte Brötchen laden zum Schlemmen während des kleinen Hungers ein. Tipp: Am besten direkt ein Stückchen Heinemann-Torte für den Nachmittags-Kaffee mit nach Hause nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medizintourismus Düsseldorf – Serviced Apartments

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Das deutsche Medizin- und Versorgungnetzwerk ist vor allem international sehr anerkannt und geschätzt. Jahr für Jahr steigen die Zahlen ausländischer Patienten, die sich aufgrund kosmetischer sowie gesundheitsbedingter Operationen nach Deutschland begeben. Vor allem die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt kann einen enormen Zuwachs an internationalen Medizintouristen verzeichnen, da die Rhein Metropole eine hohe Dichte an anerkannten Medizinern und Kliniken vorweisen kann. Die Kombination aus hochwertigen Luxushotels, einzigartiger Gastronomie und abwechslungsreichen Ausflugsmöglichkeiten, lässt Düsseldorf vor allem bei Gästen aus Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Hotspot für medizinische Maßnahmen werden. Viele der Touristen verbringen direkt mehrere Wochen in Düsseldorf, um ein breites Spektrum an medizinischen Eingriffen vornehmen zu lassen. Dabei sind Serviced Apartments, beispielsweise im Living Hotel De Medici, eine willkommene Gelegenheit, um sich auch in der Fremde langfristig wohl zu fühlen. Das Haus befindet sich inmitten der Düsseldorfer Altstadt, in direkter Nachbarschaft zur Deutschen Oper am Rhein, dem Andreasquartier, dem K20 sowie der Königsallee. Gäste nutzen die voll ausgestatteten Zimmer, Suiten oder Appartements, um ihre Privatsphäre zu wahren und nicht ständig auf gastronomische Angebote außerhalb des Hotelzimmers angewiesen zu sein. Besonders nach operativen Eingriffen möchten Medizintouristen sich zurückziehen, dafür bieten Serviced Apartments die passende Möglichkeit, sich langfristig in einer fremden Stadt zurückzuziehen. Die Gesamtkombination aus hochkarätigen Kliniken sowie erlesenen Hotels, lässt Düsseldorf weltweit zu einem der beliebtesten Medizin-Standorte werden.

Einmal Nachhaltigkeit zum Mitnehmen, bitte!

Überall sprießen sie aus der Erde: die kleinen, süßen Tante-Emma-Läden voll mit, in der Hinterhofwerkstatt (natürlich!) mit Handarbeit und viel Liebe hergestellten, Wollpullover, Schokoladentäfelchen und Notizbüchlein aus (selbstverständlich!) recyceltem Papier. Schön, sollte man denken, denn schließlich wissen wir alle um die extrem schlechten Arbeitsbedingungen, unter denen die Menschen arbeiten müssen, die unsere Kleidung von den großen Modeketten, herstellen. Dennoch ist das mit der Nachhaltigkeit To-Go mit Vorsicht zu genießen…

Back to the roots: handgemacht und regional

Schon in unserer Kindheit wird uns beigebracht, dass Qualität nun mal seinen Preis hat. Wir wachsen also mit der Selbstverständlichkeit auf, dass wir für handgefertigte, lokale Ware einen höheren Preis zahlen. Ist ja auch in Ordnung und natürlich gibt es nichts dagegen zu sagen, Produkte von regionalen Herstellen statt von großen Ketten, die die Regenwälder abholzen, der heimischen Bevölkerung das Wasser stehlen und ihre Mitarbeiter ausbeuten, zu kaufen. Die Unterstützung ortansässiger, traditionsreicher Betriebe ist sogar extrem wichtig, um diese vor dem Aussterben zu bewahren. Bei Lebensmitteln macht es offensichtlich auch mehr Sinn, regionale und saisonale Produkte statt die importierte Mango aus Südamerika zu erwerben. Das wissen wir schon lange.

Dennoch ist in letzter Zeit ein seltsamer Trend erkennbar. Einfach alles, das regional und fair produziert wird, gilt automatisch als „gut, wertvoll und nachhaltig“. Die handgewebten Hausschuhe aus der Hinterhofwerkstatt gibt uns das Gefühl, etwas Gutes erworben zu haben. Und das Label, auf dem „Bio-Baumwolle“ prangt, kann sich im hippen, veganen Café nebenan definitiv sehen lassen. Das wiederum vermittelt uns ein Gefühl der Zugehörigkeit zu eben jenen Menschen, die was auf sich halten und deshalb großen Wert auf grüne Produkte legen. Dazuzugehören war schon immer eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse. Das bewies schon der französische Psychologe Pierre Bourdieu in seinen Studien. Menschen wenden demnach extrem viel Energie auf, um sich über kleine Zeichen, kulturelle Vorlieben und Konsumentenentscheidungen die Zugehörigkeit zu einem gewissen Milieu für jedermann sichtbar zu machen. Und dafür muss es eben die Schokolade aus der ortsansässigen Manufaktur sein.

Die Zukunft klopft an die Tür

Alle Menschen, die lieber regional und fair produzierte Produkte kaufen, machen viel richtig. Das muss an dieser Stelle noch einmal betont werden. Dennoch müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir im 21. Jahrhundert leben und keiner von uns auf topmoderne, sicherlich nicht in der regionalen Werkstatt von Hand produzierte, Geräte verzichten kann. Ok, außer wir ziehen aufs Land und leben nach dem Selbstversorgerprinzip mit Gemüsebeet im Garten. Alle anderen sind auf elektronische Geräte, wie Handy und Laptop angewiesen, um in der modernen Gesellschaft bestehen zu können. Was glauben Sie, worauf ich gerade diesen Artikel schreibe? Sicher nicht auf einer Schreibmaschine. Aber auch, wenn wir nicht beruflich auf technische Geräte angewiesen sind, zuhause möchte sie bestimmt auch niemand mehr missen. Ein Leben ohne Waschmaschine, Kühlschrank und Toaster ist für uns unvorstellbar. Und ja, auch diese Haushaltshelfer werden nicht in der Manufaktur nebenan hergestellt.

Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass bereits heute theoretisch schon 79 Prozent der manuellen Produktion von Robotern ausgeführt werden könnte. Da der technische Fortschritt niemals stoppt, wird die zunehmende Automatisierung den Trend zum Handgemachten dann doch verdrängen. Muss man also resignieren und ist das mit der Nachhaltigkeit alles Quatsch? Nein, definitiv nicht. Die leicht verbeulten Äpfel aus dem Bioladen von nebenan, die aus der Region stammen, sind weiterhin eine bessere Wahl, als die Bananen vom Discounter. Aber zu glauben, dass man mit der handgerührten Schokolade aus der Hinterhofmanufaktur die Welt retten kann, diesen Zahn muss ich Ihnen leider ziehen.

Die besten Souvenirs & Mitbringsel aus Düsseldorf

Düsseldorf, die schönste Metropole am Rhein. Neben einzigartigen Bauwerken, idyllischen Landschaften, eindrucksvollen Mahnmalen, zahlreichen Cafés, Restaurants und Kultureinrichtungen hat die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt eine Vielzahl traditioneller und charakteristischer Kleinigkeiten vorzuweisen. Sowohl Einheimische als auch Touristen, jeder liebt die rheinischen Aufmerksamkeiten und Leckereien. Im folgenden Blog Beitrag stellen wir einige der beliebtesten Düsseldorf-Produkte vor, welche vor allem als kleines Mitbringsel in der Ferne an die Rheinmetropole erinnern.

 

  • Killepitsch – Der berühmte Kräuterlikör zählt schon lange zu den hochprozentigen Wahrzeichen der Stadt und schwipst sich Jahr für Jahr in die Herzen der internationalen Besucher und Einheimischen. Inmitten der Düsseldorfer Altstadt werden die liebevoll designten Flaschen verkauft und gehören zu den Grundnahrungsmitteln der Düsseldorfer. Vor allem nach herzhaftem Senfrostbraten und Co. dient ein kleiner Killepitsch als perfekter „Absacker“.

 

  • B.B. Mosters – Besser bekannt als Düsseldorfer ABB-Senf, zählt dieses würzige Produkt zu den traditionsreichsten Lebensmitteln der Stadt. Bereits seit 1726 wird der A.B.B. Senf aus Düsseldorf in die ganze Welt verschickt und findet internationale Fans. Für Düsseldorfer Bürger ist er nicht mehr wegzudenken. In nahezu jedem Brauhaus der Stadt findet das kleine blaugraue Töpfchen seinen Platz und wird zu Brotzeit, Bratwurst und Co. gereicht.

 

  • Düsseldorfer Radschläger Schokolade – Der Düsseldorf Radschläger zählt zu den absoluten Wahrzeichen der Stadt. Das Symbol des Radschlägers findet sich daher nicht nur in zahlreichen Figuren, Staturen oder Gemälden wieder. Die Düsseldorfer Traditionskonditorei Heinemann goss das Radschläger Symbol sogar in Schokolade. Seitdem lässt sich die Leckerei als liebevolle Erinnerung an Düsseldorf mitnehmen – Sofern sie nicht vorher bereits vernascht wurde.

 

  • Krumme – Der einzigartige Sauerkirchlikör „Krumme“ ist neben Killepisch wohl der bekannteste „Kurze“ aus Düsseldorf. Egal ob jung oder alt, weiblich oder männlich, alle lieben den fruchtigen Likör aus Sauerkirsche und klarem Vodka. Mit seinen 15% Alkoholgehalt ist er im Gegensatz zum Killeptsch (40%) ein echtes „Leichtgewicht“ und auch als Cokcktail-Mixtur sehr beliebt. Bereits weit über die Stadtgrenzen hinaus hat Krumme sich einen Namen gemacht und gilt als typisch uriger Düsseldorf-Schnaps. In diesem Sinne: „Nicht lang Schnacken, Kopp in Nacken“.

 

Düsseldorfer Restauranttipp – Das Reul’s

Die Rheinmetropole Düsseldorf gehört mittlerweile zu den kulinarischen Hochburgen unseres Landes. Zahlreiche Gourmet-Hotspots, Sternerestaurants, Cafés und Bistros öffnen hier in regelmäßigen Abständen ihre Pforten. In diesem Blog-Beitrag möchten wir gerne einen Gourmet-Newcomer vorstellen: Das Reul’s.

Reuls - Restaurant by Agatas in Düsseldorf
Credit Reuls – Restaurant by Agatas in Düsseldorf

Gründerin und Geschäftsführerin ist Gourmet-Expertin Agata Reul. Die gebürtige Polin ist nicht nur in Düsseldorf ein fester Begriff für erlesene Kulinarik und langjährige Restaurant Expertise, auch international hat sie sich bereits einen Namen gemacht. In ihrem beliebten Sternerestaurant „Agata’s“ empfängt die junge Visionärin bereits seit 2012 ihre Gäste. Von nun an gibt es mit dem neueröffneten „Reul’s“ in Düsseldorf ein zweites Restaurant, welches die Handschrift von Agata Reul trägt.

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Das kulinarische Konzept von Küchenchef Takuji Matsunaga basiert auf feinster Qualität, Regionalität sowie innovativen Zubereitungsweisen. Matsunaga interpretiert dabei die klassisch, gutbürgerliche Küche völlig neu und setzt gleichzeitig auf altbewährte Geschmacksnuancen und asiatische Raffinesse. So finden sich unter anderem Kompositionen, wie Kalbstatar an Frühlingslauch, Kapern, Sardellen und geräucherter Paprika, Maronen Crémesüppchen, Label Rouge Lachs an Kartoffelkruste, Ratatouille, Karotten-Ingwer Pürree und Wasabischaum auf der aktuellen Speisekarte. Abgerundet wird das besondere Geschmackserlebnis durch eine erlesene Wein- & Spirituosen Auswahl, welche neben internationalen sowie regionalen Rot- und Weißweinen, auch einen personalisierten „Reul’s“-Weißwein beinhaltet.

Gute Vorsätze für das neue Jahr – Tipps zur Verwirklichung

Wir alle kennen sie, die Vorsätze für das neue Jahr: mehr Sport, gesünderes Essen und weniger rauchen. Am Silvesterabend ragen unsere Köpfe gen Himmel, wir genießen das Feuerwerk und gleichzeitig bekommen wir schon ein schlechtes Gewissen. Werde ich es wirklich schaffen, mehr Sport zu treiben oder aufzuhören zu rauchen? Anfang Januar sind wir alle hochmotiviert, melden uns im Fitnessstudio an und entledigen uns der noch verbliebenen Schachtel Zigaretten vom Silvesterabend. Und dann? Eine Woche vergeht, zwei Wochen und in der dritten Woche sind die guten Vorsätze dahin. Sport ist ja auch ganz schön anstrengend und bei dem stressigen Job „muss“ man ja quasi rauchen.

Die Neujahrsvorsätze der Deutschen

Eine Umfrage im Jahr 2016 hat untersucht, welche Vorsätze sich die meisten Menschen vornehmen. Mit jeweils 25% liegen „mehr Sport treiben“ und „gesünder ernähren“ auf Platz eins. Dahinter folgen „mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen“ mit 21%, „die Karriereleiter eine Stufe hinaufsteigen“ mit 13%, „sich (neu) verlieben“ mit 12% und „ein Laster (Rauchen, Alkohol) aufgeben“ mit 11%.

Funktionsweise der Vorsätze

Wir alle streben nach einer besseren Version seiner selbst. Deshalb machen wir uns ja auch Neujahrsvorsätze. Alte Gewohnheiten von heute auf morgen abzulegen ist aber sehr schwierig und klappt nicht immer. Laut einer Studie der Universität Scranton schaffen nur 8% die Einhaltung ihrer Vorsätze. Die Meisten scheitern aus zwei Gründen: sie nehmen sich zu viel auf einmal vor oder die guten Vorsätze sind aus einer Laune heraus entstanden und werden somit unterbewusst kaum ernst genommen. Das heißt: klein anfangen und seine Vorsätze ernst nehmen ist der Schlüssel zu Ziel. Die Motivationsforschung hat herausgefunden, dass je näher man seinem Ziel kommt, desto mehr Elan wendet man dafür auf. Dieses Phänomen nennen Wissenschaftler den „Goal – Gradient – Effekt“.

Tipps zur Verwirklichung

Den inneren Schweinehund zu besiegen ist meist eine schwierige Aufgabe. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man seine guten Vorsätze über die ersten paar Januarwochen hinaus einhalten kann. Wir haben für Sie recherchiert und ein paar gute Tipps zusammengestellt:

  • Vorsätze schriftlich festhalten und an einem Ort platzieren, an dem man jeden Tag vorbeikommt („5 Kilo abnehmen“ macht sich z.B. gut am Kühlschrank).
  • Vorsätze öffentlich bekanntgeben, d.h. seinen Freunden, der Familie und den Kollegen davon erzählen. Je mehr Leute von den Zielen wissen, desto größer wird die Selbstverpflichtung, sie auch einzuhalten.
  • Belohnung: entweder selbst oder von anderen. Eine Belohnung steigert die Motivation und hilft weiterzumachen.
  • Vorsätze konkretisieren: das bedeutet, die Vorsätze sollten nicht wage als z.B. „mehr Sport treiben“ formuliert werden, sondern konkret als ‘montags und donnerstags 30 Minuten laufen“ festgehalten werden.
  • Mitstreiter und Gleichgesinnte finden: sich alleine jeden Montag und Donnerstag ins Fitnessstudio zu schleifen kann schwierig werden und es merkt ja auch keiner, wenn man es mal ausfallen lässt. Mit einem Trainingspartner macht der Sport nicht nur viel mehr Spaß, man ist auch viel weniger gefährdet ihn einmal ausfallen zu lassen. Schließlich hat man eine Verpflichtung dem Trainingspartner gegenüber.
  • Vorsätze positiv formulieren: Wissenschaftler der Universität Utrecht haben herausgefunden, dass je mehr und je lauter wir uns vornehmen etwas NIE WIEDER zu tun, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir genau das wieder tun. Stattdessen sollte man seine Vorsätze positiv formulieren: statt „keine Schokolade mehr“ lieber „jeden Tag zwei Portionen Obst“.

Rückschläge

Nun wissen Sie bereits, wie Sie Ihre Chancen erheblich erhöhen, Ihre guten Vorsätze einzuhalten. Allerdings erlebt jeder bei seinen Zielen auch einmal Rückschläge. Psychologen der Universität Washington haben herausgefunden, dass kaum einer beim ersten Versuch seine Gewohnheiten zu verändern, erfolgreich ist. Die Meisten brauchen mehr als sechs Anläufe, bis sie ihre Vorsätze tatsächlich einhalten können. Phillippa Lally von dem University College in London behauptet sogar, dass sich neue Gewohnheiten erst nach frühestens zwei Monaten etabliert haben. Da hilft nur durchatmen, durchhalten und weitermachen.

So schwer es auch sein mag seine guten Vorsätze für das neue Jahr einzuhalten, so stolz wird es Sie machen, wenn Sie es endlich geschafft haben mehr Sport in Ihren Alltag zu etablieren, das Rauchen aufgegeben zu haben oder mehr Zeit mit Ihrer Familie zu verbringen. Der erste Schritt ist am schwersten, danach geht es leichter. Und lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen, ganz nach dem Motto: Niemals Aufgeben!